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sebaso
Vorweg: Ich finde auch, dass twitpic generell (wie alle anderen Plattformen auch) einen einfachen Datenexport ermöglichen sollte. 

Was mich stört, ist, wenn gute und wichtige Ideen (offener Interplatformzugriff auf Daten) durch dämliche Marketingaktion einzelner beschädigt werden.

Die aggressive Art und Weise von Posterous, User von anderen Plattformen unter vorgaukelung hehrer absichten abzuwerben finde ich sehr unsympathisch.
Aber das zeigt, dass das Linkstealing (http://techcrunch.com/2010/04/30/posterous-starts-automatically-inserting-affiliate-links-into-sites-forgets-to-tell-users) keine Ausnahme war, sondern aggressiver Contentklau/User als Spielball benutzen in der Posterous-DNA liegt. Schade, dass die meisten User darauf reinfallen und auf twitter und bei TC verkünden, wie böse Twitpic ist und wie toll Posterous.

Die Twitpic Reaktion auf das aggressive Vorgehen von Posterous finde ich aber nachvollziehbar. Als einziger (soweit ich weiß) von 15 angegriffenen Diensten in der aktuellen Kampagne "Posterous launches new tools to switch from dying platforms: A new importer per day for the next 15 days" http://bit.ly/bLy4gEzu versuchen sie sich zu wehren. Nicht auf die smarteste Art und Weise - die wäre gewesen, einen Posterous-Importer und einen Twitpic-Exporter zu bauen -, aber nachvollziehbar.

Das ist halt das doofe an einer lose-lose-Situation: das angegriffene twitpic kann nur verlieren, und den User trifft es. 

Nachbemerkungen: Komisch, bei Posterous gibt es gar keine Export-Funktion im Backend. Geht nur per Hand über die API.

Für mehr Infos der Verweis auf Googles Data Liberation Aktion: http://www.dataliberation.org/

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Schweinderl